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Filmproduktion Hausblicke – Geschichten aus der August-Bebel-Straße

Die 2,5 km lange August-Bebel-Straße erstreckt sich von Nord nach Süd und passiert dabei das Zentrum Bielefelds. Sie vereint bei diesem besonderen Verlauf die unterschiedlichsten Menschen, Kulturen, Geschäfte und Einrichtungen.
„Hausblicke“ ist ein Langzeit-Film-Projekt der Praktikanten des Filmhauses Bielefeld, in dessen Mittelpunkt die August-Bebel-Straße und ihre Bewohner stehen. Die entstandenen Portraits werden als Reihe im Offenen Kanal (Kanal 21) ausgestrahlt. Ob Kurzspielfilm, Dokumentation, Filmkunstexperiment oder Fernsehbeitrag – welche Eindrücke auch dabei entstehen, bleibt dem kreativen Blick des Filmemachers überlassen.
In dieser Reihe sind bisher 6 Kurzbeiträge entstanden: Aufgemöbelt, Oasis, Welthaus, Markt, Tag der Mobilität, Wohngemeinschaft. Autoren: Nils Dunsche, Kathleen Fecht, Tobias Hilger, Juliane Otto, Agnes Pohl, Tobias Rosenstock, Tanja Rusack, Thorben Jürgens.

Personalien im Filmhaus: Auch 2008 konnte das Filmhaus die Pädagogin Eva Kukuk als medienpädagogische Fachkraft im Filmhaus-Team halten. Eva ist u.a. für den von ihr mitinitiierten Kinder- und Jugendfilm-Wettbewerb zuständig.

Dorthe Blomenkamp kümmerte sich seit April 2008 fachkundig um die Filmhaus-Website und recherchierte für den Weiterbildungsbereich Medien. Weiterhin leistete Dorthe die Vorbereitung für die Umstellung der Website auf das CMS System Typo3.

„Kino mit Gästen“ heisst eine Veranstaltungsreihe mit langer Tradition im Lichtwerk. Erstmals seit dem Besitzerwechsel gab es dieses Format auch im Filmkunsttheater Kamera.

Am 11.01.2008 stellten Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg, Gründer der internationalen Organisation „Braille without Borders“, den Dokumentarfilm „Blindsight“ persönlich im Lichtwerk vor.
Stanislaw Mucha, Regisseur der preisgekrönten Dokumentarfilme „Absolut Warhola“ und „Die Mitte“, hat mit „Hope“ seinen ersten Spielfilm gedreht. Am 18. Januar waren Regisseur Mucha und Produzent und Filmhaus-Mitglied Raimond Goebel zum Gespräch im Lichtwerk zu Gast
Passend zu seinem Regieseminar im Filmhaus präsentierte Sven Taddicken den Episodenfilm „Berlin – 1.Mai“ im Lichtwerk. Die Veranstaltung wurde von Filmhaus-Mitglied Jörg Erber moderiert.
Im Lichtwerk war für den 2.5.2008 der Besuch des Regisseurs Nuran David Calis mit seinem Film „Meine Mutter, mein Bruder und ich“ geplant. Der Besuch fiel krankheitsbedingt aus. Der Bielefelder Calis ist einer der Shooting Stars der aktuellen Theaterszene und absolvierte die Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München.
Im Juli war der Regisseur Bernd Böhlich mit seinem neuen Film „Der Mond und andere Liebhaber“ in unserem Kino „Kamera“ zu Gast.
Am 31. 8.2008 stellte Andreas Dresen seinen neuen Film „Wolke 9“ im Lichtwerk vor.
„Mein Freund aus Faro“ heißt der neue Film von Nana Neul. Sie stellte den Film am 31.10.2008 im Lichtwerk vor.
Der Murnau-Filmpreisträger Wim Wenders stellte am 21.11.2008 seinen neuen Film „Palermo Shooting“ im Lichtwerk vor. Ein gut aufgelegter Regisseur plauderte nach dem Film mit einem beeindruckten Publikum. Im Foyer signierte Wenders anschließend Plakate und sonstige Devotionalien. Die Moderation lag bei Filmhaus-Mitglied Ronald Herzog.
Am Sonntag dem 28.12. war Heinrich Breloer im ausverkauften Lichtwerk zu Gast und stellte seine „Buddenbrooks“in einer furiosen Rede dem Publikum vor.

Hier geht es zum Lichtwerk-Gästebuch.

Preise und Prämien für unsere Kinos!

Das Lichtwerk erhielt im August 2008 die prämierte Auszeichnung des Staatsministers für Kultur für das Jahresfilmprogramm 2007 und das Dokumentarfilmprogramm 2007. Auch die Kamera wurde für das herausragende Jahresfilmprogramm und das gute Kinder- und Jugendfilmprogramm ausgezeichnet.
Im November zeichnete auch die Filmstiftung NRW Kamera und Lichtwerk mit Programmpreis-Prämien aus: Die Kamera erhielt 9.000 Euro, das Lichtwerk 13.000 Euro für Gesamtprogramm und Kinder- und Jugendfilme.
Weiterhin erhielt das Lichtwerk den erstmals verliehenen Innovationspreis (10.000 €) des NRW Ministers für Medien.

Stummfilmfestival „Männer in Gefahr“: Das Film&MusikFest 2008 findet in der Oetkerhalle und im Cinestar statt. Es musizieren: die Bielefelder Philharmoniker, das Cinematografische Orchester, Matthias Klause-Gauster, Phono-Klang-Galerie, Rolf Sudmann, das Kreuzberger Salonorchester und Daniel Kothenschulte.

Der Murnau-Filmpreisträger Wim Wenders stellte am 21.11.2008 seinen neuen Film „Palermo Shooting“ im Lichtwerk vor. Ein gut aufgelegter Regisseur plauderte nach dem Film mit einem beeindruckten Publikum. Im Foyer signierte Wenders anschließend Plakate und sonstige Devotionalien.

Der zuletzt 2001 an den Regisseur Werner Herzog verliehene Murnau-Filmpreis wird reanimiert.

Der sanft entschlummerte Preis, der an den in Bielefeld geborenen Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau erinnert, soll nun mit 10.000 Euro dortiert werden und alle zwei Jahre vergeben werden. Stifter des Preises ist eine Bielefelder Anwaltssozietät. Als Jurymitglied wurde in der Presse neben Dr. Horst Annecke bereits Filmhaus-Mitglied Christiane Heuwinkel genannt. Zu den Preisträgern gehören des weiteren Eric Rohmer, Wim Wenders, Henri Alekan, Herbert Achternbusch und Jacques Rivette.

 

Filmhaus-Mitglied Beate Middeke wurde für ihren Dokumentarfilm „Zuletzt befreit mich doch der Tod“ gleich mehrfach ausgezeichnet.

Auf der Duisburger Filmwoche erhielt sie den Dokumentarfilmrpreis des Goethe-Instituts. Auf dem Festival „Blicke aus dem Ruhrgebiet“ wurde Middekes Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Zudem erhielt Middeke die Unterstützung der Filmstiftungen NRW und Mecklenburg-Vorpommern für eine Kino-Tournee.

 

Filmhaus-Mitglied Sascha Vredenburg plant einen 30minütigen Spielfilm mit dem Titel „Eis ist auch nur Wasser“. Drehbeginn ist zur Weihnachtszeit 2008; für die Hauptrollen sind Stefan Imholz und Alexander Swoboda vom Bielefelder Stadttheater und Katharina Thalbach vorgesehen. Mehr Infos [hier…]

Die Workshop-Produktion „Kreis“ feierte am 28.11.2008 Premiere im Filmhaus-Kino. Der Film entstand bereits im September 2007 und wurde auf einem Bauernhof in Löhne realisiert. Der Kurzspielfilm mit dem Namen „Kreis“ erzählt fragmentarisch die Geschichte einer Liebe. Anschließend wurde das Making Of zum Film gezeigt. Am Workshop nahmen 18 Filmbegeisterte teil; die Leitung lag wieder bei der Regisseurin Beate Middeke.