„Found Footage #2“ als Spezialprogramm im Lichtwerk: Christiane Heuwinkel und Matthias Müller präsentieren vom 28. bis 30.1.1999 Gäste und Filme zur Experimentalfilm-Technik Found Footage. 7 nationale und internationale Programme, beworben mit eigenem Programmheft.
In der Reihe „Kino mit Gästen“, gefördert von der Filmstiftung NRW, waren die folgenden Filmschaffenden mit ihren Filmen im Filmhaus-Kino zu Gast und diskutierten nach dem FIlm mit dem Publikum: Thomas Frickel („Deckname Dennis“), Bodo Hell („Am Stein“), Julian Benedikt („Blue Note“), Lars Büchel („Vier Geschichten über fünf Tote“), Andrej Schwartz („Auf der Kippe“), Raimond Goebel („Dance of the Wind“), Rüdiger Hillmer („Wer mich liebt, nimmt den Zug“).
Unter der Frage „Goldene Zwanziger?“ präsentiert das „Lichtwerk“ vom 22.1. bis 28.1.1998 neun Filmprogramme aus den 20er Jahren. Größtenteils handelt es sich dabei um Stummfilme mit Live-Musikbegleitung.
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Akzente bei der Filmauswahl sind der Blick auf die filmisch verarbeitete soziale Realität, die proletarische Lebenswelt und ein Einblick in die verschiedenen Zeitgeistströmungen (Okkultismus, Psychologie etc.). Auf dem Programm stehen: Berlin Alexanderplatz, Kuhle Wampe, Das alte Gesetz, Varieté, Erdgeist, Asphalt, Mutter Krauses Fahrt ins Glück u.a. Avantgardefilme, Werbeclips, Kurzfilme und die Ursonate von Kurt Schwitters kommen unter dem Titel „Schrille Ecken – Schräge Schatten“ als Revueprogramm zur Aufführung.Das Stummfilmprogramm wird musikalisch begleitet von Rolf Sudmann.
Die Reihe wird gefördert aus Mitteln des Feuerwehrtopfes der Stadt Bielefeld.
„Kino mit Gästen“ im Lichtwerk wurde 1997 gefördert von der Filmstiftung NRW.
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Zu Gast waren Ivan Fila („Lea“), Elfi Mikesch („Verrückt bleiben, verliebt bleiben“), Ingrid Sinclair („Flame“), Karsten Laske („Edgar“), Martin Hagemann („A Tickle In The Heart“), Leo Hiemer („Leni“), Walter Blohm („Trilogie des Erinnerns“), Mariola Brillowska & Charles Kissing („Katharina & Witt“), Johanna Heer und Werner Schmiedel („Die Kunst des Erinnerns“), Birgit Hein („Baby, I Will Make You Sweat“), Andreas Kleinert („Neben der Zeit“), Werner Fritsch („Disteln für die Droste“)
Die Lichtwerk-Investitionen 1997 sind nicht nur im Kino, sondern auch an der Fassade wahrzunehmen.
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Große Neuanschaffungen und Renovierungen machen das „Lichtwerk“ moderner und bequemer. Mit verschiedenen Krediten und Zuschüssen (Gesamtvolumen ca. 100.000,- DM) werden fabrikneue Kinosessel gekauft und Dolby-Tonformate installiert. Der Kinosaal erhält einen neuen Fußboden, an der Straßenseite prangt eine Leuchtreklame, die aktuellen Filmprogramme werden über drei große beleuchtete Schaukästen an der Straße und über zwei kleinere Schaukästen im Foyer-Vorraum publikumswirksam präsentiert. Der Verkaufstresen erhält eine neue „innere“ Struktur durch Schubladenschränke. Renovierung der Toiletten. Die aufgenommenen Kredite sind Ende 1998 zu einem großen Teil bereits getilgt.
Die „Querfeldein-Show“ vor Weihnachten ist ein bunter Abend im „Lichtwerk“ im Jahr 1996.
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Mit der folgenden Ankündigung lockte die Lichtwerk-Gruppe das Publikum am 22.12.1996 ins Haus: „Wir zersägen unser Omma ihr klein Knusperhäusken! Ein bunter Abend mit hohem Unterhaltungsniveau: Quizmaster Kegel präsentiert in seiner Buenas-Dias-Show viele Filmfragen zu bunten Filmtransparenten; für die Sammelaktion ‚Filmvorführer in Not‘ bringt Bundesauktionator ‚Roman‘ Herzog das Beste aus dem geheimen Lichtwerk-Posterarchiv unter den Hammer; Helmut Lemke besingt mit asiatischer Finesse die Vier Jahreszeiten und zum Thema ‚Völlerei am Gabentisch‘ zeigen wir vier Videos aus dem Wettbewerb ‚Iß doch wenigstens das Fleisch auf!‘ Dazu gibt es ein paar Filme vom Faß.
Achtung! Plätzchentauschbörse!! Bitte bringt massenhaft Weihnachtsplätzchen mit, die ihr nicht mögt! (Mutti kriegt’s doch eh nicht mehr mit!)“
Aus diesem Format entwickelten die Lichtwerker in den Folgejahren die „Magic Cookies Night“.
Das Found Footage Festival im Filmhaus-Kino „Lichtwerk“ fand vom 7. bis 10. November 1996 statt. Der Filmemacher Matthias Müller hat das Festival organisiert und durchgeführt. Sechs Filmprogramme, Vorträge, Filmgäste und eine Ausstellung wurden geboten. Ein Erfolg, der wiederholt werden sollte.
Unter dem Motto „Something is Rotten“ zeigt das Lichtwerk im November und Dezember 1996 eine umfangreiche Retrospektive mit Shakespeare-Verfilmungen. Dazu stellt pedda Borowski eine Installation im Foyer des Lichtrwerks aus.
Lichtwerk erneut ausgezeichnet? Ja, soll daraus nun eine Serie werden? Darüber würde sich die Programmgruppe, die das Kinoprogramm im Filmhaus-Kino zusammenstellt, natürlich sehr freuen.
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Auch im Jahr 1996 sind die Filmstiftung NRW und auch das Bundesministerium des Inneren von der Qualität des Filmprogramms überzeugt. Die entsprechenden Gremien bezeichneten das Filmprogramm des Jahres 1995 als „herausragend“ und stellten erneut eine entsprechende Urkunde aus. Die Filmstiftung NRW begleitete diese Ehrung mit einer Prämie in Höhe von 15.000,- DM und auch das Bundesinnenministerium öffnete seine Schatulle und spendierte 10.000,- DM.
Der Umbau im Lichtwerk wird in der Spätsommerzeit angegangen.
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Das Filmhaus investiert in ein neues Werbekonzept, Dolby-Tontechnik und eine neue Bestuhlung im Kinosaal. An der August-Bebel-Straße gibt es nun eine Leuchtreklame mit „Kino“ und „Lichtwerk“, die auf das Filmabspiel hinweisen. Ergänzend dazu werden drei beleuchtete Schaukästen in die Fassade integriert, in denen Filmplakate und Aushangfotos auf die aktuellen und zukünftigen Filme aufmerksam machen sollen. Auch das Kinofoyer wird neu gestaltet mit neuen Tischen und Stühlen, der Tresen wird neu gestaltet und es gibt nun samtbezogene Aushangtafeln. Der ganze Raum wird frisch gestrichen. Nach einer Woche eröffnet das „Lichtwerk“ am 4.9.1996 in neuem Glanze.

Filmhaus Bielefeld
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Filmhaus Bielefeld Entwurf Matthias Arndt
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Kirsten Beckmann
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