2004, das zweite Jahr von SATT – ein Videoprojekt zum Thema „Lebenswelten Jugendlicher in Nord und Süd“ – ist sehr erfolgreich zu Ende gegangen.

Es sind 37 Filme mit mehr als 250 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entstanden. Das Team um Eva Kukuk, Aaron Scheer, Thorsten Lehmkühler, Jörg Erber, Toan Ngyen, Natalie Miklis, Nadine Zirbes, Matthias Cremer, Jens Kupsch, Julia Sewing, Julia Bader und Carsten Balsfulland waren an acht Schulen der Region im Einsatz, um in dreitägigen Workshops die Ideen der Beteiligten zu visualisiern. Auf einer speziellen Internetseite können Dokumente zu den Arbeitsphasen angesehen werden. In der letzten Phase von SATT, die noch bis April nächsten Jahres dauert, entsteht die Projektdokumentation und eine Material-DVD, beides hier im Filmhaus ab Mitte 2005 einsehbar.

Das 12. Kinder- und Jugendfilmfest hatte im Jahr 2000 seinen Schwerpunkt wieder im Lichtwerk.

Unter dem Thema „Freunde fürs Leben“ gab es Filme, Mitmachaktionen, Workshops und jede Menge Spaß. Im Vorfeld wurde gemeinsam mit Kindern ein Trailer produziert. Der erstmalig vergebene Preis der Kinderjury ging an den schwedischen Film „Tsatziki“ von Ella Lemhagen. An der Organisation und erfolgreichen Durchführung waren Sabine Kaiser, Christiane Orywal, Carmen Ruffer maßgeblich beteiligt. Weitere enge MitarbeiterInnen waren Tanja Hohmann, Banu Yesilbulut, Malte Hausmann.

Sabine Kaiser, Carmen Ruffer, Christiane Orywal

Sabine Kaiser, Carmen Ruffer, Christiane Orywal


Kinderfilmfest-Vorbereitung im Filmhaus 2000

Kinderfilmfest-Vorbereitung im Filmhaus 2000

Unter dem Motto „Mäuse, Menschen, Monster“ organisierte das Kinderfilm-Team Carmen Ruffer, Christiane Orywal, Simone Tenbusch und Sabine Kaiser vom 1.11. bis 8.11.1998 ein Kindertrickfilmfest voller Aktionen und Workshops.

Das Fest war erstmals eine Kooperation mit den Flebbe-Kinobetrieben. Das großes Abschlußfest konnte daher im „Astoria“ am Klosterplatz stattfinden. An der Gesamtfinanzierung sind der Fonds Soziokultur, der Feuerwehrtopf der Stadt Bielefeld, das Ministerium für Familie und Jugend, das Filmbüro NW und das Filmhaus Bielefeld beteiligt gewesen.

„Gut Drauf“ ist der Titel einer Videoaktionswoche für Kinder und Jugendliche vom 4.5. bis 12.5.1998.

Gemeinsam mit dem Bielefelder Jugendring und diesmal auch in Zusammenarbeit mit der Drogenberatung organisiert das Filmhaus Bielefeld dieses medienpädagogische Erfolgsprojekt. Teamer mit Videoequipment erstellen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Kurzfilme zum Thema „Gut drauf“. Die Präsentation findet am 16.5.1998 nachmittags im JZ Niedermühlenkamp statt. Als Organisatoren und Teamer sind seitens des Filmhauses Jörg Erber, Fabio Magnifico, Carmen Ruffer, Simone Tenbusch, Holger Sauer beteiligt.

Im Jahre 1996 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der dritten Videoaktionswoche auf.

Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Armut“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 22. Juni 1996 im JZ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Im Jahre 1995 riefen der Bielefelder Jugendring und das Filmhaus Bielefeld zur Teilnahme an der zweiten Videoaktionswoche auf.

Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, Filme zum Thema „Ex und Hopp“ zu entwickeln. Die Initiatoren versprachen Unterstützung bei der Produktion durch VideoteamerInnen. Die eingereichten Filme wurden am 3. Oktober 1995 im Kino „Lichtwerk“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Videoaktionswoche gehörte mit dem Kinderfilmfest zu den ersten Medienpädagogischen Aktivitäten des Filmhauses und wurden in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Traumschau beim Kinderfilmfest im September 1993: Javiera Palomino und Carmen Ruffer, die beiden Leiterinnen des Kinderfilmfest haben den Traum zum Thema des sechsten Filmfests gewählt. Medienpädagogisch begleitet wird das Fest von einer studentischen Gruppe von Medienpädagogen unter der Leitung von Holger Grabbe, die die Filme mit den Kindern nachbereiten.

Zweites Kinderfilmfest im Lichtwerk: Nach der Premiere erfolgt Ende August die Neuauflage des Kinderfilmfests mit vielen neuen Filmen für Kinder und medienpädagogischen Aktionen.

Im Vorfeld gab es einen Malwettbewerb für Kinder mit dem Thema „Lieblingsfilm“. Auch einen Preisträger wird es geben, denn eine Kinderjury ermittelt den besten Film im Festprogramm. Organisiert wird das Fest von Petra Wonsowitz, Martina Morre und Christiane Wollin.

 

Mediale – Mediale Stadtkultur in Bielefeld sichtbar und erlebbar machen. Das war die Zielsetzung der aktiven Medienarbeiter in Bielefeld im Okotber 1988.

Schauplatz dieser Ideen- und Projektbörse unter dem Motto „Zwischen Buchstabe und Bit“ war die Stadtbibliothek und das Filmhaus. (Super-8-)Filme, Hörspiele, Computerworkshops, Kabarett, Aktionsspiele für Kinder, Videos, Vorträge und Diskussionen füllten zwei gutbesuchte Tage. Im Organisationsteam war das Filmhaus mit Barbara Witych und Ronald Herzog vertreten. Zu dieser Zeit sprach die Szene u.a. über ISDN, Mailbox, Datex-P, BTX und diverse konkurrierende Videostandards. Im Filmhaus diskutierten Dieter Baacke, Robert Bramkamp, Helmut Hartwig, Kurt Johnen, Klaus Kreimeier, Iris Magdowski, Barbara Witych, Sigrid Zinser und Jürgen Heckmanns über die „Medienstadt Bielefeld“: „Welt am Draht – Funkstille vor Ort?“

Das erste Kinderfilmfest startete am 26. Juni 1988 im Filmhaus-Kino „Lichtwerk“.

Auf Initiative der Lichtwerkerin Petra Wonsowitz und unterstützt von Martina Morre und Christiane Wollin zeigte das Lichtwerk alte und neue Filme für Kinder. Das Programm wurde medienpädagogisch mit vielen Mitmach- und Spielaktionen begleitet. Das Kinderfilmfest war eine Kooperation mit dem Kulturamt Bielefeld, dem Verein „Spielen mit Kindern“ (Sigrid Zinser, Mane Huchler) und dem „Mobilen Kinder- und Jugendkino“. Der Beginn einer bis heute andauernden Tradition im „Lichtwerk„!