„Pandora, Pussycat & Lola – Unheimliche Frauen im Film“ (21.-27.2.2002): Eine Filmreihe von 15 Programmen mit einer thematisch angebundenen Ausstellung im Lichtwerk-Foyer.

Zur Reihe erschien ein aufwendiges Programmheft. Und ein unheimlicher Fragebogen, gespickt mit Filmzitaten: Fragebogen 1 und Fragebogen 2.

Die Reihe wurde gefördert von der Filmstiftung NRW.

"Unheimliche Frauen" Filmprogramm 2002

„Unheimliche Frauen“ Filmprogramm 2002


"Unheimliche Frauen" Filmprogramm 2002

„Unheimliche Frauen“ Filmprogramm 2002

Unter dem Motto „Bilderbeben – Das Lichtwerk leuchtet“ feiert ab dem 30.11. das Lichtwerk, unser Kino, sein 15jähriges Jubiläum.

14 Tage lang gibt es jeden Abend unter einem bestimmten Thema ein pralles Filmprogramm mitsamt diversen Beigaben. An der Vorbereitung ist die Programmgruppe und das Vorführ-Team beteiligt. Es erscheint ein spezieller Programmfalter für die Feiertage. Im Vorfeld erscheint eine Postkarte mit Preisrätsel. Zu der obligatorischen Feierlichkeit mit Sekt und Imbiss am Sonntag, den 10.12.2000, erscheinen Politiker, Kulturträger und natürlich Filmhaus-Mitglieder. Unter dem Titel „Filmfuturefacts“ wird an diesem Morgen mit dem Vortrag von Kim Ludolf Koch (RMC Medien Consult) ein kritischer Blick in die Zukunft gewagt. Zwar sehen die Perspektiven im Arthaus-Bereich (früher Programmkino, noch früher Filmkunsttheater) recht positiv aus, unabdingbare Voraussetzung ist aber, dass diese Kinos in technischer Ausstattung und Komfort den Popcorn-Palästen nicht nachstehen dürfen. Das kann unser Lichtwerk z.Zt. (noch) nicht bieten.

Im Programm-Flyer heisst es: „Wir sind nicht gewillt, den Weg von Atrium, Gloria, Skala und vermutlich demnächst auch Capitol und Movie zu gehen. Trotzdem fühlen wir uns zur Zeit wie ein rohes Ei, das in einen wilden Elefantentanz geraten ist.“ (Hintergrund ist die Eröffnung der beiden Großkinos Cinemaxx 1998 und Cinestar 2000 in Bielefeld.) Jeder Abend des Jubiläumsprogramms (30.11. bis 13.12.2000) bietet einen „konzentrierten Blick auf die Palette der Filmangebote im Lichtwerk. Jeder Abend repräsentiert einen Aspekt, unter dem wir usnere Programme in den vergangenen 15 Jahren zusammengestellt haben.“

In einer Ausstellung im Kinofoyer zeigt pedda Borowski seine frisch ausgegrabenen Mumien und Grabbeigaben aus Kairo.
Gleichzeitig ehrt das Filmhaus den scheidenden Kulturamtsleiter Horst Adam für sein Engagement für die Filmkultur.
Zu diesem Jubiläum dreht Inga Oberschelp einen Dokumentarfilm: ein Blick hinter die Kulissen des Lichtwerks.

FilmFutureFacts zum Lichtwerk-Jubiläum

"Lichtwerk leuchtet!"-15 Jahre Filmhauskino

„Lichtwerk leuchtet!“-15 Jahre Filmhauskino. Postkarte mit Preisausschreiben

Lichtwerk ohne Prämie ausgezeichnet? Das hat die Programmgruppe, die das Kinoprogramm im Filmhaus-Kino zusammenstellt, gar nicht verstehen können.

Wie in den Vorjahren vergab die Filmstiftung NRW für das Jahresfilmprogramm 1999 eine Auszeichnung mit einer damit verbundenen Prämie in Höhe von insgesamt 20.000 DM. Das Lichtwerk wurde mit dem Spitzenpreis ausgezeichnet und mit einer Würdigung der Sonderprogramme geehrt. Das Bundesministerium des Inneren vergab für die Qualität des Filmprogramms im Jahr 1999 lediglich eine Urkunde und keine Prämie.

Das 12. Kinder- und Jugendfilmfest hatte im Jahr 2000 seinen Schwerpunkt wieder im Lichtwerk.

Unter dem Thema „Freunde fürs Leben“ gab es Filme, Mitmachaktionen, Workshops und jede Menge Spaß. Im Vorfeld wurde gemeinsam mit Kindern ein Trailer produziert. Der erstmalig vergebene Preis der Kinderjury ging an den schwedischen Film „Tsatziki“ von Ella Lemhagen. An der Organisation und erfolgreichen Durchführung waren Sabine Kaiser, Christiane Orywal, Carmen Ruffer maßgeblich beteiligt. Weitere enge MitarbeiterInnen waren Tanja Hohmann, Banu Yesilbulut, Malte Hausmann.

Sabine Kaiser, Carmen Ruffer, Christiane Orywal

Sabine Kaiser, Carmen Ruffer, Christiane Orywal


Kinderfilmfest-Vorbereitung im Filmhaus 2000

Kinderfilmfest-Vorbereitung im Filmhaus 2000

Im Rahmen des Projekts „Kino mit Gästen“ sind folgende Filmschaffenden mit ihren Filmen im Lichtwerk zu Gast:

Helmut G. Asper (Ophüls „Der Reigen“), Lars Büchel („Vier Geschichten über fünf Tote“), Yüksel Yavuz („Aprilkinder“), Julian Benedikt („Blue Note“), Andrez Schwartz („Auf der Kippe“), Raimond Goebel („Dance of the Wind“), Yann Beauvais („Found Footage Festival“), Jörg Buttgereit („Schramm“), Rüdiger Hillmer („Wer mich liebt nimmt den Zug“), Ulrike Franke, Michael Loeken („Und vor mir die Sterne“).

Joerg Buttgereit Gästebuch Lichtwerk

Joerg Buttgereit zu Gast mit „Schramm“

“ Kino mit Gästen“ wurde auch in diesem Jahr gefördert von der Filmstiftung NRW. Diese und andere Gäste haben sich in unserem „Lichtwerk“-Gästebuch verewigt.

Die Magic Cookies Night 1999 mit Plakatauktion, Filmquiz und Überraschungsfilm. Glühwein und Kekstauschbörse obligatorisch.

99 Plakate standen auf der Auktionsliste. Spitzenreiter beim Erlös war das Motiv „Frühstück bei Tiffany“ (26,- DM) gefolgt von „Der eiskalte Engel“ (19,- DM).

Magic Cookies Night 1999

Magic Cookies Night 1999

„Ehemalige Studierende des Faches Kunst stellen sich vor“ nannte das Lichtwerk eine Filmreihe, in der sich Absolventen des Faches Kunst / Bereich Film und Video an der Universität Bielefeld mit ihren Filmen vorstellten.

Am 14. November 1999 startete um 11 Uhr der Filmmarathon im Kino und Tommi Fechner, Hans Georg Groß, Christian Grube, Klaus-Dieter Michel, Matthias Müller, Maija-Lene Rettig und Holger Sauer zeigten ihre Filme und diskutierten mit dem Publikum. Ein Ziel der Veranstaltung war es, aufzuzeigen, welche unterschiedliche berufliche Möglichkeiten von den Absolventen in der Auseinandersetzung mit dem Medium Film/Video eingeschlagen worden waren. Moderiert wurden die Filmgespräche vom Dozenten Jürgen Heckmanns, dem Leiter der Film- und Videowerkstatt an der Universität, der die Veranstaltung in der Reihe „Raus aus dem Archiv“ konzipiert hatte.

Ehemalige Studierende des Faches Kunst stellen sich vor

Die Filmhausparty „Der Himmel kann warten!“ wartete am 31.7.1999 mit einem starken Programm auf. Neben den Seltaebs spielte das Kurpark-Kollektief auf der Bühne im Innenhof.

Die Kellergalerie von Artists Unlimited wurde von Olga-Elena Ost, Dirk Otterstedde und seinem Eisenherzteam zur „Sündenpfuhl-Bar“ gestyled und musikalisch bespielt. Im „Lichtwerk“ wurden Clips und „Captain Cosmotic“ von Thilo Gosejohann gezeigt. Anschließend gab es wieder einmal das „Filmqzuiz mit sauschweren Fragen“. Für die Musik beim Tanz bis in den frühen Morgen sorgten die DJs Anja und Acka.

„Mach 25! Schnelle Bilder aus Ostwestfalen“ vom 10. bis 16.6.1999 im Lichtwerk.  „Mach 25“ präsentiert die Filmszene OWL. Filmer aus den einschlägigen Bereichen der Universität, der Fachhochschule für Gestaltung und dem Filmhaus zeigen neue und neueste Produktionen. Im Spätprogramm gibt es ein Wiedersehen mit der Altproduktion „Elf Stunden im April“.

Ab 1.4. 1999 wird Matthias Goßmann zunächst mit 10 Wochenstunden und ab Oktober mit 20 Wochenstunden im Bereich Kinoabspiel eingestellt.

Matthias hatte zuvor bereits bei verschiedenen Projekten wie dem Film- und Musikfest mitgewirkt und gab in der Saison 1998 seinen Einstand beim Mondscheinkino. In  der Folge bleibt Matthias Goßmann dem Filmhaus und insbesondere dem „Lichtwerk“ treu; in der Folgezeit übernimmt er die technische Leitung für die Filmhaus Open Air Technik beim „Mondscheinkino“. Er ist heute als Betriebsleiter in der eigenständigen Lichtwerk Filmtheater GmbH tätig.