Intercom – Das Medienkunstfestival war eine kleine Sensation für Bielefeld. Im Jahr 1988 war auch Bielefeld reif für Medienkunst. Gefördert vom Kulturamt Bielefeld erdachte sich das Filmhaus-Team rund um Klaus-Dieter Michel, Manfred Jurasek, Stephan Schmidt, Ronald Herzog unter dem Titel „Intercom“ ein Programm, das sich von der Kasseler „Documenta“ inspirieren ließ.

Digital war zwar noch nicht ganz so viel und von einem Internet durfte man noch träumen. Avantgarde waren Faxübertragungen, Farbkopierer, Anrufbeantworter und der Röhrenbeam. In der ehemaligen Hemdenfabrik „Schäffer & Vogel“ stellte das Filmhaus ein sattes Programm aus Performances, Installationen, Projektionen und Parties zusammen: Intercom – Das Medienkunstfestival. 14 Tage lang waren hier Experimente und Auftritte lokaler und internationaler Künstler zu erleben. Mit dabei Toine Horvers, Paul Mc Laren, Matthias Arndt, Paul Haywood, Sabine Bürger, Matthias Müller, Owen O’Toole, Stephan Schmidt, Klaus-Dieter Michel u.v.a. Im Jahr 1991 gab es eine Fortsetzung der Medienkunsttage an verschiedenen Ort in Bielefeld.

Intercom - Das Medienkunstfestival "Phonecalls"

Phonecalls mit Paul McLaren und Paul Haywood


Intercom - Das Medienkunstfestival Phonecalls mit Paul McLaren und Paul Haywood

Phonecalls mit Paul McLaren und Paul Haywood im Schäffer-Vogel-Haus


Intercom - Das Medienkunstfestival mit Sabine Bürger

„A Prayer for England“ Performance Sabine Bürger


„A Prayer for England“ Performance Sabine Bürger

„A Prayer for England“ Performance Sabine Bürger


Oberstufenkolleg "Schrott-Klang-Performance" Intercom - Das Medienkunstfestival

Oberstufenkolleg „Schrott-Klang-Performance“


Oberstufenkolleg "Schrott-Klang-Performance"

Oberstufenkolleg „Schrott-Klang-Performance“